Letztes Update:
20220514111520

07:04
14.05.2022
Kanzler Scholz sagt in dem Interview mit t-online der Ukraine erneut weitere Unterstützung zu, etwa durch Waffenlieferungen. "Ja, wir werden weitermachen. Auch mit Sanktionen. Weil es unser Ziel ist, dass der russische Invasionsversuch scheitert. Das ist der Maßstab für unser Handeln."
Der Kanzler betont: "Für Putins wahnwitzige Idee, das russische Imperium vergrößern zu wollen, zahlen Russland und die ganze Welt gerade einen sehr hohen Preis." Viele Länder litten darunter, dass die Ukraine als einer der Hauptlieferanten von Getreide ausfalle. "Da geht es um echten Hunger - nicht wie bei uns nur darum, ob ausreichend Sonnenblumenöl in den Supermarktregalen steht."

06:26
14.05.2022
Zweieinhalb Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine entdeckt Bundeskanzler Olaf Scholz keinen Sinneswandel bei Kremlchef Wladimir Putin. Das sagt der SPD-Politiker in einem des Nachrichtenportals t-online. Dabei sei klar, dass Russland keines seiner zu Beginn genannten Kriegsziele erreicht habe. 
Die Ukraine sei nicht erobert worden, sondern verteidige sich mit viel Geschick, Mut und Aufopferungswillen. "Die Nato hat sich nicht zurückgezogen, sondern ihre Kräfte an der östlichen Flanke des Bündnisses sogar verstärkt. Und die Allianz wird noch stärker, wenn Finnland und Schweden der Nato beitreten." Das russische Militär selbst habe erhebliche Verluste erlitten, weit mehr als in den zehn Jahren des Afghanistan-Feldzugs der Sowjetunion.

Langsam sollte Putin klar werden, dass ein Ausweg aus dieser Situation nur über eine Verständigung mit der Ukraine führt. 06:26
14.05.2022
Olaf Scholz - der Kanzler ergänzt, eine Vereinbarung könne kein Diktatfrieden Russlands sein
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