Einen Monat nach der "Dilbar" haben die deutschen Behörden mit der "Luna" eine weitere Luxusjacht auf Basis der EU-Sanktionen gegen Russland festgesetzt. Das Bundeskriminalamt (BKA) habe die tatsächlichen Eigentumsverhältnisse der Jacht ermittelt, der Eigner befinde sich seit dem 8. April auf der Sanktionsliste der Europäischen Union, teilt ein BKA-Sprecher. Auf Twitter schrieb das BKA von Farkhad Akhmedov. Akhmedov ist der EU-Sanktionsliste zufolge ein russischer Geschäftsmann, der im Energiesektor und in der russischen Kommunalpolitik tätig ist.
"Die Luxusyacht M/S Luna unterliegt somit dem Sanktionsrecht und konnte im Hamburger Hafen rechtssicher festgesetzt beziehungsweise eingefroren werden", heißt es in der BKA-Mitteilung. Den geschätzten Wert des Schiffes gibt das BKA mit rund 400 Millionen Euro an.