Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat seine Treffen in Berlin fortgesetzt und fordert nach einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Robert Habeck die deutschen Unternehmen auf, Russland zu verlassen. Er appelliere an sie, ihre Geschäfte in Russland einzustellen und die russische Kriegsmaschinerie nicht weiter zu unterstützen, sagt Kuleba. Er ruft dazu auf, die Geschäfte stattdessen in die Ukraine zu verlegen. Die deutsch-ukrainischen Verbindungen hätten Zukunft, davon könnten beide Seiten profitieren - zumal, wenn sein Land im Sommer wie erhofft den Status als EU-Beitrittskandidat erhalte.
Kuleba fordert erneut auch einen Importstopp für russisches Erdgas. Habeck macht deutlich, dass Deutschland sich zwar darauf vorbereite, aber noch nicht so weit sei.