Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Argentiniens Präsident Alberto Fernández warnen vor den Folgen des Krieges in der Ukraine weit über Europa hinaus und fordern ein Ende des russischen Angriffs. "Es ist ein Krieg, der auch Folgen für die ganze Welt hat", sagt Scholz nach einem Gespräch mit Fernández in Berlin.
Es gebe jetzt steigende Preise für Energie und für Lebensmittel. Es sei zu befürchten, dass Länder wie die Ukraine, die eine wichtige Rolle für die Ernährungssicherheit der Welt spielen, nicht mehr in der Lage seien, Lebensmittel zu liefern. "Und das wird die Gefahr mit sich bringen, dass es Hunger gibt." Fernández sagt: "Lateinamerika leidet unter den Folgen des Krieges. Die Sanktionen gegen Russland haben Folgen nicht nur in Russland, sondern auf der ganzen Welt." Zugleich bot er Deutschland Energielieferungen an. Argentinien verfüge über das zweitgrößte Vorkommen an nicht-konventionellem Gas, das in Form von Flüssiggas weltweit vertrieben werden könne.