Letztes Update:
20220511125023

12:50
11.05.2022
Das deutsche Wirtschaftsministerium hält sich nach der Verringerung russischer Gas-Flüsse nach Europa mit Prognosen zurück. Aktuell sei die Versorgungssicherheit in Deutschland gewährleistet, betont eine Sprecherin. Die Füllstände der Gasspeicher stiegen aktuell auch weiter. Aktuell seien diese zu 38,6 Prozent gefüllt.
"Was jetzt morgen passiert oder in einer Woche – das ist ja noch unklar", sagt die Sprecherin. Man könne aus der aktuellen Entwicklung noch keine Schlüsse für die Zukunft ziehen, auch Voraussagen zu Preisentwicklungen seien nicht möglich. Der Großteil des russischen Gases erreiche Deutschland aber ohnehin über eine andere Pipeline, Nord Stream 1.

12:34
11.05.2022
UPDATE | Die Ukraine gibt nach dem Transitstopp über das russisch besetzte Gebiet Luhansk Entwarnung bezüglich der Gefahr eines verringerten Gastransits Entwarnung. Über die Gasmessstation Sudscha beim Gebiet Sumy könne mehr als doppelt so viel Gas fließen wie laut dem aktuellen Transitvertrag nötig, teilt der staatliche Betreiber des ukrainischen Gastransportsystems mit. 
Kiew hatte für heute den Stopp des Transits über das Gebiet Luhansk angekündigt. Bisher floss etwa ein Drittel der täglichen Transitmenge über die Verdichterstation Nowopskowsk. Das Gebiet steht nach dem russischen Einmarsch von Ende Februar seit mehreren Wochen unter russischer Kontrolle.

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12:19
11.05.2022
Großbritannien sagt Schweden und Finnland umfassende Sicherheitsgarantien zu. Premier Boris Johnson hat während eines Besuchs bei der schwedischen Ministerpräsidentin Magdalena Andersson eine "politische Solidaritätserklärung" unterzeichnet. Darin versprechen sich die beiden Staaten, die militärischen Beziehungen zu stärken und sich im Falle eines Angriffs gegenseitig zu unterstützen. Eine ähnliche Erklärung will Johnson auch mit dem finnischen Präsidenten Sauli Niinistö unterzeichnen, zu dem der Premier im Anschluss reisen will.
Die Briten wollen zudem anbieten, weitere Truppenteile in die Region zu entsenden. "Wir sind standhaft und unmissverständlich in unserer Unterstützung für Schweden und Finnland", sagt Johnson.

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