Die zögerliche Haltung des Westens bei Waffenlieferungen hat dem
ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba zufolge viele Ukrainer seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor rund zweieinhalb Monaten
das Leben gekostet. "Hätte man uns von Anfang an zu allen Waffen, die wir erhalten müssen, angehört, hätten wir alle diese Waffen bereits erhalten", sagt der 41-Jährige in einem von
Politico veröffentlichten Interview.
Die eigenen Soldaten wären dann inzwischen schon an den
neuen Systemen ausgebildet und die Situation an der Front wäre besser, meint Kuleba. "Hier haben wir alle Zeit verloren und (dem russischen Präsidenten Wladimir) Putin einen Vorteil verschafft, den er nicht haben sollte."