Die
russischen Truppen in der Ukraine müssen bei ihrem Sturm auf das
Azovstal-Werk in der schwer zerstörten Hafenstadt
Mariupol nach Ansicht britischer Geheimdienstexperten
schwere Verluste hinnehmen. Russland wolle das Stahlwerk, die letzte Bastion der Verteidiger von Mariupol, wohl für die
Siegesfeier am 9. Mai erobern, heißt es in einer Mitteilung des britischen Verteidigungsministeriums. Russlands Präsident Wladimir Putin wünsche sich für den Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland einen symbolischen Erfolg in der Ukraine. Russland müsse das aber mit hohen Verlusten an Soldaten, Material und Munition bezahlen.