Letztes Update:
20220504060140

06:00
04.05.2022
Belarus prüft in einem unangekündigten Militärmanöver seine schnelle Eingreiftruppe. Ziel der Inspektion sei es, zu überprüfen, wie schnell die Eingreiftruppe auf plötzliche Krisensituationen reagieren könne, teilt das belarussische Verteidigungsministerium auf Telegram mit. Die Übung dient der Beschreibung nach der Abwehr von Boden- und Luftangriffen. Die Militärübung "birgt keine Gefahr, weder für die europäische Gesellschaft im Ganzen noch für die Nachbarländer im Besonderen", betont die Führung in Minsk.
Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine, der teilweise auch von belarussischem Gebiet aus erfolgte, sind die Beziehungen zwischen Minsk und Kiew angespannt. Die USA und die EU haben wegen des Kriegs auch Sanktionen gegen Belarus verhängt. Machthaber Alexander Lukaschenko hat bislang aber stets dementiert, sich an der russischen Invasion mit eigenen Truppen beteiligen zu wollen.

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Wir tun bedingungslos weiter alles, um alle unsere Leute aus Mariupol, aus Azovstal herauszuholen. 05:33
04.05.2022
Nach einer erfolgreichen Evakuierung am Dienstag baut Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj auf weitere Rettungsaktionen schon heute.

02:13
04.05.2022
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter warnt vor der Gefahr einer weiteren Verschärfung des Krieges durch eine russische Generalmobilmachung. "Man muss befürchten, dass Wladimir Putin am 9. Mai die Generalmobilmachung bekanntgibt", sagt der CDU-Politiker der Augsburger Allgeneinen. "Wenn es dazu käme, wäre dies eine ungeheure Eskalation des Krieges", warnt Kiesewetter, der CDU-Chef Friedrich Merz bei dessen Reise in die Ukraine begleitete. Am 9. Mai wird in Moskau jährlich mit einer Militärparade an den Sieg Russlands über Hitler-Deutschland 1945 erinnert. 
"Bevor Putin am 9. Mai eine Generalmobilmachung ausrufen könnte, hat der Westen, hat Europa noch eine Woche Zeit, klare starke Signale zu setzen", betont Kieswetter. "Der Westen muss Russland eindeutig klarmachen, die Ukraine ist nicht einzuverleiben, sie bleibt ein souveräner Staat", sagt der CDU-Politiker. Deswegen sei jetzt auch der Zeitpunkt für ein Öl-Embargo wichtig. Kiesewetter rief die Bundesregierung zudem auf, den Weg für die Lieferung weiterer schwerer Waffen an die Ukraine freizumachen.

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