Letztes Update:
20220429223324

22:32
29.04.2022
Wolodymyr Selenskyj spricht in einem Interview von einem neuen Massengrab mit 900 Toten im Kiewer Gebiet. Sein Sprecher und die Polizei dementierten. "Zum Stand 29. April sind insgesamt 1187 Leichen von Opfern der russischen Armee im Gebiet Kiew entdeckt worden, wahrscheinlich meinte der Präsident diese Gesamtziffer, als er von über 900 sprach", heißt es in einem Kommentar der Polizei des Gebiets Kiew, den der Internetsender Hromadske TV beim Nachrichtendienst Telegram zitiert. Auch Präsidentensprecher Serhij Nykyforow betonte in der Onlinezeitung Ukrajinska Prawda, dass der Präsident die Gesamtzahl gemeint habe.

21:22
29.04.2022
Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, kritisiert den russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen dessen Kriegsführung in der Ukraine auf ungewöhnlich emotionale Weise. "Es ist Brutalität der kältesten und verdorbensten Art", sagt Kirby in Washington mit Blick auf Putins Vorgehen in dem Krieg.
"Wir sind davon ausgegangen, dass Putin in der Lage ist, das was er für die nationalen Interessen Russlands hält, knallhart und mit brutaler Entschlossenheit zu verfolgen. Ich denke, das war uns allen klar", sagt er und fügt hinzu: "Ich glaube nicht, dass wir das Ausmaß, in dem er diese Art von Gewalt und Grausamkeit an den Tag legen würde, richtig eingeschätzt haben."

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18:53
29.04.2022
Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk kritisiert die Bundesregierung für ihr weitgehendes Fehlen beim Bundespresseball der Hauptstadtjournalisten. Der Ball werde in diesem Jahr als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine präsentiert und er danke den deutschen Medien ausdrücklich für ihre dringend notwendige Berichterstattung über den Krieg Russlands gegen sein Heimatland, sagt Melnyk bei der Eröffnung des Balls im Berliner Hotel Adlon am Brandenburger Tor. "Umso mehr finde ich es schade, dass viele Politiker hauptsächlich durch ihre Abwesenheit glänzen. Doch wenn sie hoffen, dass sie dadurch kritischen Fragen entgehen, dann irren sie sich." Weder Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier noch das Kabinett von Bundeskanzler Olaf Scholz sind bei der Veranstaltung vertreten. 

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