Letztes Update:
20220429122658

12:25
29.04.2022
Russische Behörden werfen der Ukraine den Beschuss eines weiteren Grenzübergangs vor. Am Freitag seien russische Grenzschützer in der Ortschaft Bjelaja Berjoska im Gebiet Brjansk aus Granatwerfern beschossen worden, teilt der Gebietsgouverneur Alexander Bogomas nach Angaben der Agentur Interfax mit. Opfer habe es nicht gegeben. Es seien aber Strom- und Wasserleitungen beschädigt worden. Auch ein Friedhof sei getroffen worden. 
Zuvor hatte Russland auch von ukrainischen Angriffen auf die Ortschaft Krupez im westrussischen Gebiet Kursk - etwa 100 Kilometer Luftlinie von Bjelaja Berjoska - entfernt, berichtet. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Von ukrainischer Seite gibt es keine offizielle Reaktion.

12:10
29.04.2022
Die deutsche Bundesregierung verurteilt den russischen Raketenangriff auf Kiew am Tag des Besuchs von UN-Generalsekretär António Guterres scharf. "Das Vorgehen der russischen Seite ist menschenverachtend", sagt der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner. "Es offenbart vor den Augen der Weltgemeinschaft zudem erneut, dass Putin und sein Regime keinerlei Respekt vor dem internationalen Recht haben."
Ukrainischen Angaben zufolge ereigneten sich die russischen Angriffe mit mindestens einem Todesopfer am Donnerstagabend, als Guterres noch in der Stadt war. Guterres sagte dem britischen Sender BBC: "Ich war geschockt zu hören, dass in der Stadt, in der ich mich aufhalte, zwei Raketen explodiert sind."

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12:04
29.04.2022
In Russland ist die Ölförderung einem Medienbericht zufolge deutlich zurückgegangen. "In den ersten 26 Apriltagen ist die tägliche Durchschnittsförderung in Russland unter den Bedingungen der US- und EU-Sanktionen nach der Spezialoperation in der Ukraine gegenüber März um 8,7 Prozent gefallen", berichtet die Tageszeitung "Kommersant". Russische Medien dürfen den Krieg in der Ukraine nur als "Spezialoperation" bezeichnen.
Den Angaben des Blatts zufolge werden täglich noch 1,37 Millionen Tonnen Öl aus der Erde geholt. Schon im März war die Förderung offiziellen Angaben zufolge im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent leicht zurückgegangen. Finanzminister Anton Siluanow hatte jüngst gewarnt, dass die Förderung im Gesamtjahr wegen der Sanktionen um 17 Prozent zurückgehen könnte.

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