Letztes Update:
20220428191701

19:15
28.04.2022
Der ukrainische Präsidentenberater Michail Podoljak forderte nach dem Beschuss eines Wohnhauses in Kiew während eines Besuchs des UN-Chefs António Guterres, Russland den Sitz im UN-Sicherheitsrat abzuerkennen. 
Vorgestern noch habe Guterres im Kreml gesessen und "heute gibt es nur einen Kilometer von ihm entfernt Explosionen. Ist das ein Gruß aus Moskau? Und warum ist Russland nochmal im UN-Sicherheitsrat", kommentiert Podoljak den Angriff. Guterres sagte der BBC nach den Explosionen, er sei geschockt.

19:16
28.04.2022
UPDATE | Während des Besuchs von UN-Generalsekretär António Guterres hat es in der Nähe des Kiewer Stadtzentrums mehrere Explosionen gegeben. "Am Abend hat der Feind Kiew beschossen: Zwei Explosionen im Stadtbezirk Schewtschenko", teilt Bürgermeister Vitali Klitschko auf seinem Telegram-Kanal mit.
Nach Angaben des ukrainischen Katastrophenschutzes wurde dabei ein Wohnhaus getroffen. Es gebe mehrere Verletzte, sagte Behördensprecherin Switlana Wodolaga dem Fernsehsender Hromadske. Nach vorläufigen Angaben wurden sechs Personen verletzt.

18:42
28.04.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich bereit erklärt, sofort über die Evakuierung der im Stahlwerk von Mariupol eingeschlossenen Menschen zu verhandeln und die Verhandlungsergebnisse ebenso schnell umzusetzen. "Wir erwarten von der Russischen Föderation eine humane Haltung gegenüber diesen Menschen", sagt er nach einem Gespräch mit UN-Generalsekretär António Guterres. 
Im Stahlwerk Azovstal sind nach ukrainischen Angaben neben Soldaten und Kämpfern des nationalistischen Asow-Regiments auch bis zu 1000 Zivilisten eingesperrt.

18:25
28.04.2022
Der Energiekonzern Uniper prüft nach Angaben eines Sprechers die Möglichkeit einer Bezahlung von russischem Erdgas in Euro auf ein Konto in Russland. "Bisher überweisen wir in Euro auf ein Konto in Europa", sagt er. Uniper glaube, dass es eine Lösung geben könne für die Frage, wie die Gelder dann in Rubel umgewandelt werden könnten. "Da gibt es aber noch keine endgültige Lösung." Uniper ist Deutschlands größter Importeur von russischem Erdgas. Für Uniper stehe fest, dass weiterhin in Euro gezahlt werde. Man werde nicht gegen Sanktionsregeln verstoßen, betont der Sprecher. Über den Zahlungsweg sei man im Gespräch mit Gazprom. Es gebe auch eine Abstimmung mit der Bundesregierung sowie mit anderen Unternehmen in Deutschland und Europa.

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