Letztes Update:
20220428074750

23:08
27.04.2022
Als Reaktion auf die Ausweisung russischer Diplomaten wegen des Angriffs auf die Ukraine hat Russland seinerseits Vertreter aus Japan und Norwegen des Landes verwiesen. Acht japanische Diplomaten müssten Moskau bis zum 10. Mai verlassen, teilt das russische Außenministerium mit. 
Japan habe sich auf die Seite der Ukraine gestellt, unterstütze sie politisch, wirtschaftlich und militärisch und habe acht russische Diplomaten ausgewiesen, heißt es zur Begründung.Im Fall von Norwegen wurden drei Diplomaten ausgewiesen. Zuvor hatte die Regierung in Oslo drei Russen zu unerwünschten Personen erklärt. 

22:35
27.04.2022
Die slowakische Präsidentin Zuzana Caputova kündigt weitere Waffenlieferungen an das Nachbarland Ukraine an. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier erklärt sie, derzeit liefen Verhandlungen über einen Ankauf der Radpanzer-Haubitze Zuzana aus slowakischer Produktion durch die Ukraine. Die Slowakei sei aber auch für weitere Waffenlieferungen offen.

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21:36
27.04.2022
Der bulgarische Regierungschef Kiril Petkow will ungeachtet von Einwänden von Präsident Rumen Radew in die Ukraine reisen. Petkow werde in Kiew den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Regierungschef Denys Schmyhal treffen, teilt die Regierung in Sofia ohne genaue Terminangaben mit. Nach der Rückkehr von Petkow soll die Koalition in Sofia über mögliche Waffenlieferungen Bulgariens an die Ukraine entscheiden. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hatte bei einem Bulgarien-Besuch in der vergangenen Woche keine feste Zusage für Waffenlieferungen erhalten.
Staatschef Radew widersetzt sich einer möglichen militärischen Hilfe seines Landes für die Ukraine. "Dies bedeutet einen Schritt zur direkten Einbeziehung Bulgariens in diesen Konflikt", erläutert er. Zum Ukraine-Besuch Petkows sagte Radew: "Es gibt keine Notwendigkeit eines solchen Besuchs zu diesem Zeitpunkt."

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