Die
Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschus, spricht sich für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine aus. Zwar habe sie höchsten Respekt vor allen, "die für sich selbst auf die Option der Gewaltlosigkeit setzen", sagt die EKD-Ratsvorsitzende dem
Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Aber ich erkenne die jetzt beschlossenen
Waffenlieferungen als Mittel an, die Ukraine bei ihrem Überlebenskampf zu unterstützen".
Sie fordert aber auch eine politische Strategie. Denn: "Ohne eine politische Strategie, die den Einsatz der Waffen begleitet, wird es kein Danach geben, in dem wir wieder gut miteinander leben können", betont Kurschus.
"Das Recht wiederherzustellen und echten Frieden zu gewinnen: Das vermögen Waffen allein nicht."