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12:58
26.04.2022
Mittelständische Unternehmen blicken mit Sorge auf die Folgen des Krieges in der Ukraine. "Der Ukraine-Krieg ist Gift für die aufkeimende Erholung der mittelständischen Wirtschaft",  sagt der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch. Die Wirtschaftsauskunftei hatte im März dieses Jahres 1200 mittelständische Unternehmen aus allen Bundesländern zu ihrer Wirtschaftslage befragt. Generell bewerteten die Unternehmen die Auftrags- und Umsatzlage nach dem Wegfall vieler Corona-Regeln besser als 2021. Allerdings dürfte der Aufschwung im laufenden Jahr aufgrund der Kriegsfolgen "eher spärlich" ausfallen, sagt Hantzsch. 
Zu den größten Herausforderungen zählten Lieferketten-Probleme, der Personal- und Fachkräftemangel sowie Preissteigerungen. "Die absehbar anhaltenden hohen Kosten für Vorprodukte, Material und Energie lassen die Erträge der Unternehmer schmelzen", so Hantzsch. Besonders Industrieunternehmen blickten demnach eher pessimistisch auf die Ertragserwartungen im nächsten Halbjahr.

12:30
26.04.2022
In den Niederlanden stößt eine beabsichtigte  Lieferung von Panzerhaubitzen an die Ukraine auf Widerstand im Militär. "Ich verstehe die Notwendigkeit, die Ukraine zu unterstützen, aber gleichzeitig wird von uns erwartet, dass wir unsere Streitkräfte in Ordnung bringen, und diese Panzerhaubitzen sind ein gutes Mittel zu diesem Zweck", sagt der Vorsitzende der Niederländischen Offiziersvereinigung (NOV), Niels van Woensel, der Amsterdamer Zeitung De Telegraaf.
Innerhalb der Truppe sei man frustriert, denn die Geschütze würden benötigt, um die Schlagkraft der eigenen Armee zu erhöhen. Die Verteidigungsministerin müsse nicht nur die Belange der Ukraine, sondern auch die des eigenen Landes abwägen. "Man sollte davon ausgehen, dass Den Haag eine umfassendere Bewertung der Interessen vornehmen wird, so wie es in Deutschland der Fall ist. Dort zögert der Bundeskanzler, schwere Waffen abzugeben, weil man, wie unser Land, nur wenige davon hat", so van Woensel.

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