Letztes Update:
20220422230409

22:40
22.04.2022
Der FC Bayern München weitet sein Engagement für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aus. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilt, will der Verein mit dem Sozialreferat der Stadt München zusammenarbeiten, um Geflüchteten mit Behinderung "eine feste Bleibe und Zuwendung zu bieten". Das gemeinsame Wohnraumprojekt sieht vor, dass der deutsche Rekordmeister die Mietkosten für zunächst zwei Jahre garantiert. Das Sozialreferat organisiert den Ablauf des Projekts sowie die Integration und Betreuung der etwa 15 Personen.
Außerdem starten die Münchner das Sportprogramm "We move together", das geflüchteten Kindern und Jugendlichen helfen soll. Diese sollen demnach ab dem 26. April kostenlos auf dem Bayern-Campus Sport treiben können.

21:56
22.04.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagiert auf Russlands Konkretisierung seiner Kriegsziele. Das Gebiet, in dem Russland sich um die Rechte der Russischsprachigen kümmern sollte, "ist Russland selbst", sagt Selenskyj in seiner allabendlichen Videobotschaft. Ein russischer hochrangiger Militär hatte gesagt, in der zweiten Phase des Krieges in der Ukraine wolle man den Donbass im Osten sowie den Süden des Landes einnehmen.
Selenskyj sagt weiter, in Russland gebe es weder Meinungs- noch Wahlfreiheit. Es gedeihe Armut und Menschenleben hätten dort keinen Wert. Die Aussagen aus Russland bestätigten zudem, was er bereits mehrmals gesagt habe: "Dass die russische Invasion in die Ukraine nur der Anfang sein sollte und sie danach andere Länder einnehmen wollen."

21:38
22.04.2022
Ein Moskauer Bezirksgericht hat den Oppositionspolitiker Wladimir Kara-Mursa wegen der angeblichen Verbreitung von Falschinformationen über die russischen Streitkräfte in Haft genommen. Der Politiker muss bis zum 12. Juni ins Untersuchungsgefängnis, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Kara-Mursas Anwalt Wadim Prochorow hat Berufung gegen die Entscheidung eingelegt. In Russland sind Berichte über das Vorgehen des russischen Militärs in der Ukraine, die dem offiziellen Standpunkt widersprechen, strafbar.
Zudem setzte das russische Justizministerium Kara-Mursa auf die Liste der ausländischen Agenten. Der 40-Jährige wurde erst vor wenigen Tagen wegen angeblichen Widerstands gegen die Staatsanwaltschaft zu 15 Tagen Ordnungshaft verurteilt. 

✖
An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren