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20220422060621
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04:59
22.04.2022
Im Osten der Ukraine intensivieren sich Angaben aus Kiew zufolge die Gefechte an mehreren Orten. Die russischen Einheiten hätten die Kämpfe entlang der gesamten Frontlinie in der Region Donezk verschärft, heißt es im Morgenbericht des ukrainischen Generalstabs. 
Russland führe offensive Operationen bei der Siedlung Saritschne durch. Die gegnerische Truppen versuchten zudem, rund um die Stadt Rubischne in der Region Luhansk weiter vorzustoßen. Gefechte dauerten auch um die Stadt Popasna an - diese wird ukrainischen Angaben zufolge teilweise bereits von russischen Truppen kontrolliert. Wie bereits in den vergangenen Tagen gebe es auch schwere Gefechte um Marjinka. Russische Einheiten versuchten hier, mit Unterstützung von Artillerie vorzustoßen. 

Angesichts der Kriegsverbrechen, die Russland begangen hat, der Art und Weise seiner Kriegsführung im Donbass und in Mariupol, der atomaren Provokationen Ende Februar muss man ganz klar sagen: Russland hat einen Willen zur Eskalation. 04:46
22.04.2022
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron

04:45
22.04.2022
Frankreichs Präsident warnt vor Russlands Bereitschaft zur Eskalation. Das Risiko sei "sehr hoch", sagt Emmanuel Macron den Zeitungen der Funke Mediengruppe, der französischen Zeitung Ouest-France und dem italienischen Blatt Corriere della Sera. Vor allem der Test einer russischen Interkontinentalrakete mit enormer Reichweite am Mittwoch sei "besorgniserregend". 
Macron sieht demnach zwei große Eskalationsrisiken: "Die vertikale Eskalation besteht in der Änderung des Krieges – hin zur Nutzung nicht konventioneller Waffen wie Chemiewaffen oder Nuklearraketen. Die horizontale Eskalation ist die Bereitschaft von verbündeten Ländern oder anderen Mächten, in den Krieg einzugreifen." Darum gelte es, "alles zu tun, um eine Feuersbrunst zu verhindern. Der Krieg muss aufhören."

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