Letztes Update:
20220417042949

23:58
16.04.2022
Die russische Armee ruft die ukrainischen Streitkräfte in der schwer umkämpften Hafenstadt Mariupol erneut zur Aufgabe auf. Unter Berücksichtigung der "katastrophalen Situation" im Stahlwerk Asowstal biete man den eingeschlossenen ukrainischen Kämpfern sowie "ausländischen Söldnern" an, die Feindseligkeiten einzustellen und am Sonntag ab 6.00 Uhr Moskauer Zeit (5.00 Uhr MEZ) die Waffen niederzulegen, heißt es in einer Mitteilung von Generaloberst Michail Misinzew aus dem russischen Verteidigungsministerium.
Allen, die ihre Waffen niederlegten, sei ihr Leben garantiert. Angaben aus Moskau zufolge steht die ukrainische Hafenstadt Mariupol mittlerweile fast vollständig unter russischer Kontrolle.

Uns erreichen alarmierende Nachrichten aus der Ukraine, wo russische Truppen offenbar gezielt auch landwirtschaftliche Infrastruktur und Lieferketten zerstören. Darum ist es so wichtig, dass der Westen die Ukraine mit weiteren, wirkungsvolleren Waffen unterstützt - und da sollte sich Deutschland nicht ausnehmen.  23:33
16.04.2022
Ernährungs- und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) dringt in den Zeitungen der Funke-Mediegruppe auf eine Ausweitung der Waffenlieferungen.
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23:11
16.04.2022
Rund 1450 Menschen sind ukrainischen Angaben zufolge aus umkämpften Gebieten des Landes in Sicherheit gebracht worden. Etwa 1380 Menschen kamen in der Stadt Saporischschja aus mehreren Städten im Süden und Osten des Landes an, darunter 170 aus der schwer umkämpften Hafenstadt Mariupol, teilt das Büro des Präsidenten auf Telegram mit.
Aus drei Städten der Region Luhansk seien "unter andauerndem Beschuss" 68 Menschen geholt worden. Eine Evakuierung aus der Stadt Lyssytschansk in dem Gebiet sei aufgrund "massiven Beschusses"  vereitelt worden. Fluchtmöglichkeiten gibt es auch nach Russland. Aus Moskau heißt es, "trotz von Kiew verursachter Hindernisse" seien binnen 24 Stunden ohne Beteiligung der ukrainischen Behörden rund 15.800 Menschen aus gefährlichen Regionen der Ukraine und den Gebieten Donezk und Luhansk nach Russland evakuiert worden. 

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