Durch den russischen Angriffskrieg nimmt nach ukrainischen Angaben die Großstadt Sjewjerodonezk im Gebiet Luhansk großen Schaden. Laut dem Chef der Militärverwaltung der Stadt, Olexandr Strjuk, ist die Stadt zu rund 70 Prozent zerstört. Die wichtigsten Straßen seien zudem erheblich beschädigt und auch die Wasserversorgung sei bis zur Durchführung von Reparaturarbeiten eingestellt, sagt Strjuk im ukrainischen Einheitsfernsehen.
Es mangle an einfachster Ausrüstung, sagt Strjuk weiter. In der Stadt sei kaum ein funktionierender Traktor oder unbeschädigter Wassertank zu finden. Von den rund 130.000 Bewohnerinnen und Bewohnern vor dem Krieg seien nur mehr etwa 20.000 Menschen vor Ort, sagt er. Die Behörden arbeiten daran, weiter Menschen aus der Stadt in Sicherheit zu bringen. Kiew erwartet in den nächsten Tagen eine Großoffensive russischer Truppen im Osten des Landes.