Letztes Update:
20220416052855

04:39
16.04.2022
Durch den russischen Angriffskrieg nimmt nach ukrainischen Angaben die Großstadt Sjewjerodonezk im Gebiet Luhansk großen Schaden. Laut dem Chef der Militärverwaltung der Stadt, Olexandr Strjuk, ist die Stadt zu rund 70 Prozent zerstört. Die wichtigsten Straßen seien zudem erheblich beschädigt und auch die Wasserversorgung sei bis zur Durchführung von Reparaturarbeiten eingestellt, sagt Strjuk im ukrainischen Einheitsfernsehen.
Es mangle an einfachster Ausrüstung, sagt Strjuk weiter. In der Stadt sei kaum ein funktionierender Traktor oder unbeschädigter Wassertank zu finden. Von den rund 130.000 Bewohnerinnen und Bewohnern vor dem Krieg seien nur mehr etwa 20.000 Menschen vor Ort, sagt er. Die Behörden arbeiten daran, weiter Menschen aus der Stadt in Sicherheit zu bringen. Kiew erwartet in den nächsten Tagen eine Großoffensive russischer Truppen im Osten des Landes.

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03:15
16.04.2022
Der Krieg in der Ukraine hat nach den Worten von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) starke Auswirkungen auch auf die Logistikbranche in Deutschland. "Die Lieferketten sind stark beeinträchtigt" sagt Wissing dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die Seidenstraße wird zum Beispiel weniger genutzt, weil Spediteure Risiken eingehen, wenn sie Waren darüber befördern."
Allein in Polen fehlen rund 100.000 ukrainische Lastwagenfahrer, weil sie zum Wehrdienst einberufen worden seien. "Das sind 37 Prozent aller Lkw-Fahrer in Polen. Deswegen war es mir auch so wichtig, eine Schienenbrücke in die Ukraine aufzubauen. So können mit wenig Personal große Mengen Hilfsgüter transportiert werden." Die Branche leide aber auch unter den hohen Energiekosten und brauche dringend Unterstützung.

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