Letztes Update:
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20:06
14.04.2022
UPDATE | Der angeschlagene russische Raketenkreuzer "Moskwa" ist nach russischen Angaben gesunken. Das Flaggschiff der Schwarzmeerflotte sei während eines Sturms untergegangen, als es an sein Ziel geschleppt wurde, berichtete die Staatsagentur Tass in Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Ein Abschleppen sei notwendig geworden, da das Schiff seine Stabilität aufgrund von Schäden am Rumpf verloren habe, der während eines Brandes durch die Detonation von Munition beschädigt worden sei. "Bei stürmischer See sank das Schiff", hieß es weiter.
Ukrainische Militärs hatten zuvor berichtet, das Schiff sei von einer Anti-Schiffs-Rakete getroffen worden. In der Nacht zu Donnerstag hatte es von russischer Seite geheißen, die Besatzung des Schiffes sei nach einem Brand vollständig auf andere Schiffe der Schwarzmeerflotte in der Gegend evakuiert worden.

19:51
14.04.2022
Die Hungerkrise in Westafrika könnte sich wegen der durch den Ukraine-Krieg steigenden Kosten für Öl und Nahrungsmittel weiter verschlimmern. Allein die Kosten für die Hilfsangebote des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) in Westafrika werden dieses Jahr um 128 Millionen Euro steigen, warnte die Organisation. Mit dem sich ausbreitenden Konflikt in der Ukraine seien Häfen und Lieferanten nicht mehr zugänglich. Lieferungen aus dem Schwarzmeerraum verzögerten sich oder werden gestrichen, was die Arbeit des WFP in Westafrika beeinträchtige.
Durch Preissteigerungen entstandene zusätzliche Kosten hätten beispielsweise tägliche Schulmahlzeiten für sechs Millionen Schulkinder über ein halbes Jahr finanzieren können, so das WFP.

19:26
14.04.2022
Großbritannien geht gegen zwei weitere russische Oligarchen vor. Wie das Außenministerium in London mitteilte, wird Vermögen im Wert von bis zu 10 Milliarden Pfund (12 Mrd Euro) von David Davidowitsch und Eugene Tenenbaum eingefroren. Sie seien enge Geschäftsfreunde des bereits sanktionierten Multimilliardärs Roman Abramowitsch. Tenenbaum ist Direktor des englischen Fußballclubs FC Chelsea, dessen Eigentümer Abramowitsch bisher war.
"Wir erhöhen den Druck auf die Kriegsmaschinerie von (Kremlchef Wladimir) Putin und zielen auf den Kreis der Menschen, die dem Kreml am nächsten stehen", sagte die britische Außenministerin Liz Truss einer Mitteilung zufolge.Das Ministerium betonte, die bisher verhängten Sanktionen hätten "tiefgreifende und schädliche Folgen für Putins Fähigkeit, Krieg zu führen". Russland steuere auf die stärkste Rezession seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu. Derzeit seien 275 Milliarden Pfund und damit rund 60 Prozent der russischen Devisenreserven eingefroren.

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