Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bleibt trotz entsprechender Aufforderungen auch aus ihrer eigenen Partei dabei, dass sie sich derzeit nicht zu ihrer Russlandpolitik äußern will. Das sagte eine Sprecherin Merkels auf Anfrage.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte dem Nachrichtenportal The Pioneer gesagt: "Mit dem Wissen heute gibt es kaum jemanden, der bestreitet, dass da Fehler gemacht worden sind und dass man zu leichtgläubig war." Die Debatte darüber dränge sich geradezu auf. Unionsfraktionsvize Johann Wadephul (CDU) sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, er hoffe auf weitere Erklärungen Merkels.