Letztes Update:
20220411122341

10:41
11.04.2022
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bleibt trotz entsprechender Aufforderungen auch aus ihrer eigenen Partei dabei, dass sie sich derzeit nicht zu ihrer Russlandpolitik äußern will. Das sagte eine Sprecherin Merkels auf Anfrage. 
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte dem Nachrichtenportal The Pioneer gesagt: "Mit dem Wissen heute gibt es kaum jemanden, der bestreitet, dass da Fehler gemacht worden sind und dass man zu leichtgläubig war." Die Debatte darüber dränge sich geradezu auf. Unionsfraktionsvize Johann Wadephul (CDU) sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, er hoffe auf weitere Erklärungen Merkels. 

10:22
11.04.2022
Mit einem Protestplakat im russischen Fernsehen gegen den Krieg in der Ukraine wurde sie weltberühmt. Künftig arbeitet die Journalistin Marina Owssjannikowa als freischaffende Korrespondentin für die Medienmarke Welt, wie der Medienkonzern Axel Springer mitteilt. Die 43-Jährige werde unter anderem aus der Ukraine und Russland berichten und sowohl für die Zeitung Welt schreiben als auch regelmäßig im gleichnamigen TV-Sender zugeschaltet sein.
Im März hatte Owsjannikowa als Redakteurin des Ersten Kanals des russischen Staatsfernsehens in den Hauptnachrichten ein Protestplakat in die Kamera gehalten: "Stoppt den Krieg. Glaubt der Propaganda nicht. Hier werdet ihr belogen". Der Kreml verurteilte die Aktion, die Journalistin wurde zudem zu einer Geldstrafe verurteilt.

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