Letztes Update:
20220407131838

13:15
07.04.2022
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtet unter Verweis auf ukrainische Augenzeugen von neuen Hinweisen auf russische Kriegsverbrechen in der Ukraine. Russische Truppen hätten ihren Informationen zufolge wiederholt unbewaffnete Menschen in deren Häusern oder auf offener Straße erschossen, teilte die Organisation mit. 

In einem Fall sei eine Frau mehrfach vergewaltigt worden, nachdem ihr Mann getötet worden sei. "Die schockierenden Bilder aus Butscha sind ganz offensichtlich nur die Spitze eines Eisbergs der Grausamkeit und Brutalität", sagte Janine Uhlmannsiek, Expertin für Europa und Zentralasien bei Amnesty International in Deutschland. "Alle Belege sprechen dafür, dass wir es hier mit Kriegsverbrechen zu tun haben."

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13:00
07.04.2022
Nach rasch ausgebuchten ersten Angeboten hat das Goethe-Institut neue Deutschkurse für Menschen aus der Ukraine eingerichtet. Erste Online-Angebote mit 1700 Plätzen auf Niveau für Sprachneulinge waren im März innerhalb von zwei Tagen ausgebucht. Diese Kurse laufen derzeit. Von Mitte April an sollen erneut Sonderkurse mit etwa 1000 Plätzen angeboten werden, wie das Goethe-Institut mitteilte. 
Die Kurse werden zum symbolischen Preis von sieben ukrainischen Griwna angeboten, was etwa 25 Cent entspricht. Zusätzlich hat das für die Bundesregierung international arbeitende Kulturinstitut Angebote zum Selbstlernen eingerichtet (www.goethe.de/meinwegnachdeutschland). 

12:05
07.04.2022
Griechenland will beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eine Untersuchung der Ereignisse in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol beantragen. Der Gerichtshof soll "die Kriegsverbrechen untersuchen, die in Mariupol begangen wurden", sagte der griechische Außenminister Nikos Dendias  vor Beginn eines Nato-Treffens in Brüssel der staatlichen griechischen Nachrichtenagentur ANA und dem griechischen Fernsehen.
Er werde zudem seine Amtskollegen auffordern, "das Bestmögliche zu tun, damit Odessa nicht das gleiche Schicksal wie Mariupol hat", fügte Dendias hinzu. Griechenland hat ein besonderes Interesse an der Region der ukrainischen Schwarzmeerküste. Im Raum Mariupol leben rund 100.000 Ukrainer griechischer ethnischer Herkunft.   

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