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20220407110452
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10:55
07.04.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Griechenland eindringlich darum gebeten, den verbliebenen rund 100.000 Menschen in der südostukrainischen Stadt Mariupol zu helfen. "Seit dem Zweiten Weltkrieg haben wir es in der europäischen Geschichte nicht mehr erlebt, dass eine Stadt in Schutt und Asche gelegt wird", sagte Selenskyj in einer Live-Schalte vor dem griechischen Parlament. "Die Menschen dort sterben an Hunger und Durst." 
In der seit Wochen vom russischen Militär belagerten Hafenstadt Mariupol und dessen Umgebung leben viele Ukrainer griechischer Abstammung. Athen hat sich bereits seit Kriegsbeginn bemüht, ihnen bei der Flucht nach Griechenland zu helfen und humanitäre Hilfe zu liefern.

10:36
07.04.2022
Am Kampf gegen die russische Armee beteiligen sich auch ukrainische Sportstars. Ex-Bundesligaspieler Igor Belanow, Europas Fußballer des Jahres von 1986, hat sich ukrainischen Medienberichten zufolge bei den örtlichen Verteidigungskräften seiner Heimatstadt Odessa eingetragen. Der 61-Jährige zeigte sich mit Sturmgewehr in einer mit Sandsäcken gesicherten Stellung in der südukrainischen Hafenstadt. Odessa gilt als Ziel für die russischen Streitkräfte, um die Ukraine vom Meereszugang abzuschneiden.
Anfang März hatte sich der Ex-Stürmer von Borussia Mönchengladbach und Eintracht Braunschweig bereits für ein Kriegsende eingesetzt. "Ich bitte darum, das Blutvergießen unseres Volkes sofort zu beenden!", schrieb er bei Facebook. Ukrainische Städte verwandelten sich in Ruinen.

10:22
07.04.2022
Der frühere Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich hat für die Hilfe der Opfer des russischen Angriffskrieges in der Ukraine ein spezielles Rennrad für 40.100 Euro versteigert. Bei der Rennmaschine handelt es sich um eine Sonderanfertigung zur Frankreich-Rundfahrt 1998. Der komplette Erlös der Versteigerung auf dem Auktionsportal von United Charity geht an die Ukraine-Hilfe von "Ein Herz für Kinder".
"Ich wünsche mir von Herzen, dass bald wieder Frieden und Glück in der Ukraine einkehren", sagte Ullrich in einer Videobotschaft. 

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