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20220407020548
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12:41
06.04.2022
Angesichts des Ukraine-Krieges ist laut einer Umfrage eine große Mehrheit von Polen für die Einführung einer verpflichtenden militärischen Kurzausbildung. Mehr als 70 Prozent der Befragten fänden es gut, wenn Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren ein Training von 16 Tagen absolvieren müssten, ergab eine aktuelle Umfrage von Ibris im Auftrag der Zeitung Rzeczpospolita. Knapp 26 Prozent der Befragten lehnten eine derartige verpflichtende Ausbildung ab. 
Die Dauer von 16 Tagen bezieht sich auf eine derzeit existierende Grundausbildung für die freiwilligen Truppen des Heimatschutzes WOT, bei denen die Teilnehmer schießen lernen sowie sich mit den Grundregeln der Verteidigung und des Verhaltens in Bedrohungssituationen bekannt machen. Die Ausbildung beim Heimatschutz dauert insgesamt drei Jahre. Gegenwärtig zählen Polens Streitkräfte 111.500 Berufssoldaten, dazu kommen 32.000 Angehörige des Heimatschutzes. Eine allgemeine Wehrpflicht gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr. In der Politik wird bislang nicht über eine Wiedereinführung diskutiert.

12:21
06.04.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft der russischen Führung vor, Hunger als Kriegswaffe einzusetzen. Russlands Armee zerstöre die Lebensgrundlage der Menschen und blockiere die Häfen des Landes, sagte Selenskyj bei einer per Videochat übertragenen Ansprache an das irische Parlament in Dublin. Er fügte hinzu: "Warum tun sie das? Weil sie Hunger als Waffe gegen uns, gegen einfache Menschen als Instrument der Unterdrückung einsetzen." Selenskyj warnte zudem vor einer globalen Hungerkrise infolge der russischen Invasion in sein Land, da die Ukraine bislang ein wichtiger Exporteur von Getreide war.

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