Die Führung des US-Militärs spricht sich für die Einrichtung permanenter US-Stützpunkte in den osteuropäischen Nato-Staaten aus. Er würde dazu raten, dauerhafte Stützpunkte einzurichten, die dann von zeitweise entsandten US-Soldaten genutzt werden könnten, sagt Generalstabschef Mark Milley im US-Kongress. Damit habe man die Vorteile einer permanenten Militärpräsenz ohne gewisse Nachteile wie zum Beispiel die Notwendigkeit des Nachzugs von Familien, deren Unterbringung und den Bedarf für Schulen zu haben.
Die osteuropäischen Partner, darunter die Staaten im Baltikum, Polen oder Rumänien, seien "sehr, sehr gewillt", die Stützpunkte für die US-Truppen zu bauen und zu zahlen, sagt Milley in einer Anhörung zum Verteidigungsbudget für das kommende Haushaltsjahr. Russland lehnt eine permanente Stationierung von Nato-Kampftruppen in den osteuropäischen Staaten unter Berufung auf ein Abkommen aus den 1990er Jahren strikt ab.