Die Menschenrechtsorganisation
Human Rights Watch (HRW) wirft der russischen Armee
Kriegsverbrechen wie Hinrichtungen und Plünderungen vor. In einem neuen Bericht werden
Fälle in der Umgebung der Städte Kiew, Charkiw und Tschernihiw genannt. Grundlage dafür ist nach Angaben der Menschenrechtler die Befragung von zehn Augenzeugen, Opfern und Bewohnern.
"Die von uns dokumentierten Fälle stellen unsägliche bewusste Akte der Grausamkeit und Gewalt an der ukrainischen Zivilbevölkerung dar", erklärt der Europa-Direktor von HRW, Hugh Williamson. "
Vergewaltigung, Mord und andere gewaltsame Akte gegen Menschen in der Gewalt russischer Truppen sollten als Kriegsverbrechen untersucht werden." Im Bericht geht es auch um die Erschießung eines Mannes am 4. März in Butscha.