Letztes Update:
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12:48
03.04.2022
Papst Franziskus fordert bei seinem Besuch in Malta Zusammenhalt mit der Ukraine. "Beten wir für den Frieden und denken an die humanitäre Tragödie der gemarterten Ukraine", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in Floriana am Ende der Messfeier. Der Heilige Vater wich an dieser Stelle von seinem ursprünglichen Redetext ab. Das Land stehe immer noch unter Bombardierungen dieses "sakrilegischen Krieges", erklärte der 85-Jährige weiter.

12:31
03.04.2022
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft der russischen Armee Kriegsverbrechen wie Hinrichtungen und Plünderungen vor. In einem neuen Bericht werden Fälle in der Umgebung der Städte Kiew, Charkiw und Tschernihiw genannt. Grundlage dafür ist nach Angaben der Menschenrechtler die Befragung von zehn Augenzeugen, Opfern und Bewohnern.
"Die von uns dokumentierten Fälle stellen unsägliche bewusste Akte der Grausamkeit und Gewalt an der ukrainischen Zivilbevölkerung dar", erklärt der Europa-Direktor von HRW, Hugh Williamson. "Vergewaltigung, Mord und andere gewaltsame Akte gegen Menschen in der Gewalt russischer Truppen sollten als Kriegsverbrechen untersucht werden." Im Bericht geht es auch um die Erschießung eines Mannes am 4. März in Butscha.

12:03
03.04.2022
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba fordert angesichts der Gräuel in Butscha härtere Sanktionen der G7-Staaten gegen Russland. "Das Massaker von Butscha war vorsätzlich. Die Russen zielen darauf ab, so viele Ukrainer wie möglich auszulöschen", schreibt Kuleba auf Twitter. 
Dem britischen Sender Times Radio sagte Kuleba, es habe sich bei den Getöteten weder um Guerilla-Kämpfer noch um Menschen gehandelt, die den Russen Widerstand geleistet hätten. Sie seien aus Ärger und reiner Mordlust getötet worden. Er fügte hinzu: "Russland ist schlimmer als der IS, Punkt." Kuleba deutete an, russische Militärs und Politiker dafür in der Ukraine zur Verantwortung ziehen zu wollen. Dazu gehöre auch der russische Außenminister Sergej Lawrow.

11:55
03.04.2022
Nach den Meldungen über Raketenangriffe auf die südukrainische Hafenstadt Odessa berichtet auch der Bürgermeister der ebenfalls im Süden des Landes gelegenen Stadt Mykolajiw, Olexander Senkewytsch, von mehrereren Raketenangriffen. Nähere Angaben gibt es noch nicht.

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