Letztes Update:
20220405020505

11:49
03.04.2022
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) verlangt nach der Entdeckung zahlreicher getöteter Zivilisten in der Umgebung von Kiew noch härtere Sanktionen gegen Russland. "Dieses furchtbare Kriegsverbrechen kann nicht unbeantwortet bleiben", sagte der Vizekanzler der "Bild"-Zeitung. "Ich halte eine Verschärfung der Sanktionen für angezeigt. Das bereiten wir mit unseren Partnern in der EU vor."

11:47
03.04.2022
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wirft Russland schwere Kriegsverbrechen in der Ukraine vor. "Die von Russland verübten Kriegsverbrechen sind vor den Augen der Welt sichtbar", erklärt Steinmeier in Berlin. "Die Bilder aus Butscha erschüttern mich, sie erschüttern uns zutiefst."

11:29
03.04.2022
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zeigt sich entsetzt über die Bilder aus der Region um Kiew. "Eine unabhängige Untersuchung ist dringend erforderlich", schreibt die deutsche Politikerin auf Twitter. Zugleich versichert sie, dass die Verantwortlichen für Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen würden.

11:26
03.04.2022
Das ist bislang über die Leichenfunde in Butscha bekannt:

  • Nach ukrainischen Angaben lagen Dutzende Tote auf den Straßen der Kleinstadt nordwestlich von Kiew.
  • Auch auf Fotos, die von Nachrichtenagenturen verbreitet werden, sind mutmaßlich erschossene Zivilisten zu sehen. Einige Bilder zeigen Tote mit gefesselten Händen.
  • In einem Massengrab wurden etwa 280 Todesopfer bestattet, die während der Angriffe nicht beigesetzt werden konnten.
  • Aus Moskau gibt es noch keine Äußerungen zu den Vorwürfen, russische Soldaten hätten ein Massaker verübt. Russlands Armee hatte sich in den vergangenen Tagen aus Butscha zurückgezogen.

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