Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda hält die
Distanzierung der Star-Sopranistin
Anna Netrebko von Russlands Präsident
Wladimir Putin für
nicht glaubwürdig. Erst lasse sie sich mit dem ostukrainischen Separatistenführer Oleg Zarjow samt "Neurusslandfahne" fotografieren, dann feiere sie ihren 50. Geburtstag im Kreml. "Das machen und dann jetzt über den Anwalt behaupten lassen, man sei nicht politisch?
Da verkauft man das eigene Publikum für dumm", sagt der SPD-Politiker in einem Interview dem
Hamburger Abendblatt.
Entsprechend sehe er den für September geplanten
Nachholtermin für ein Netrebko-Konzert in der Hamburger Elbphilharmonie
kritisch. "Ich glaube nicht, dass es gut wäre, wenn dieses Konzert dann stattfindet."