Der
kremltreue russische Menschenrechtsbeauftragte Waleri Fadejew ruft die Bevölkerung zur Achtsamkeit im Internet auf. "Ich kann den Leuten nur raten, sehr vorsichtig mit den Informationen zu sein, die sie in sozialen Netzwerken erhalten, insbesondere mit den Informationen, die sie veröffentlichen", sagt der von Präsident Wladimir Putin eingesetzte Fadejew der Zeitung
Iswestija. "Wir befinden uns in einem totalen Informationskrieg. Wir müssen den Verstand einschalten und anschauen, was die Leute teilen."
In der EU und den USA, aber auch in vielen anderen Staaten,
gelten russische Staatssender als Sprachrohre des Kremls. Unabhängige Medien gibt es in Russland so gut wie nicht mehr, zahlreiche kritische Journalisten sind ins Ausland geflüchtet. Im Zusammenhang mit der Ukraine sind Wörter wie "Krieg" verboten.