Letztes Update:
20220401052319

22:10
31.03.2022
Die Lage in Kiew hat sich nach Angaben des Stadtkommandanten etwas entspannt. "Dank der standhaften Verteidigung und der heldenhaften Aktionen unserer Truppen verbessert sich die Situation rund um die Stadt", heißt es in einer Mitteilung von General Mykola Schyrnow. In den Außenbezirken der ukrainischen Hauptstadt werde aber weiterhin gekämpft.
Die zivile Infrastruktur werde wiederhergestellt, dies betreffe Unternehmen ebenso wie Handels- und Dienstleistungseinrichtungen, betont Schyrnow. "Das ukrainische Militär und Unterabteilungen des staatlichen Rettungsdienstes säubern und entminen die befreiten Gebiete", teilt Schyrnow weiter mit. Er rief die Bevölkerung trotz der Fortschritte zur Vorsicht auf.

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20:35
31.03.2022
Russland zeigt sich offen für eine mögliche Einverleibung der von Georgien abtrünnigen Konfliktregion Südossetien. Es gehe hier um eine selbstbestimmte Entscheidung des Volkes von Südossetien, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. In der Region gibt es Vorschläge für ein entsprechendes Referendum. "Wir verhalten uns dazu mit Wertschätzung." Die Südosseten sehen sich als ein Volk mit den Menschen in der russischen Teilrepublik Nordossetien, gehören völkerrechtlich aber zu Georgien.
Diese frühere Sowjetrepublik hatte 2008 nach einem kurzen Krieg mit Russland die Kontrolle über Südossetien sowie über Abchasien verloren. Russland hatte beide Regionen gegen internationalen Protest als unabhängige Staaten anerkannt und dort Tausende Soldaten stationiert. Das Vorgehen ähnelt dem in den von Separatisten selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine, die Russland im Februar ebenfalls als unabhängig anerkannt hat.

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