Letztes Update:
20220331203716

20:25
31.03.2022
Die US-Regierung schließt angesichts des Konflikts mit Russland eine dauerhafte erhöhte Präsenz von US-Truppen in Europa nicht aus. "Unabhängig davon, wie dieser Krieg endet und wann er endet, wird sich das Sicherheitsumfeld in Europa verändert haben", sagt Pentagon-Sprecher John Kirby. Darauf müsse man reagieren. "Wie das aussehen wird, wissen wir nicht", sagt er weiter. Aber man sei offen für Gespräche, ob es eine größere dauerhafte Präsenz von US-Truppen in Europa geben müsse. Aufgrund der Truppenverstärkungen wegen des Ukraine-Krieges sind inzwischen mehr als 100.000 US-Soldaten in Europa, davon etwa 40.000 in Deutschland.

20:05
31.03.2022
Ein ukrainischer Soldat steht in einem Schützengraben am Stadtrand von Saporischschja im Süden des Landes.

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19:47
31.03.2022
Russland will nach eigenen Angaben an diesem Freitag einen neuen Anlauf für einen humanitären Korridor aus der umkämpften Hafenstadt Mariupol nehmen. Das russische Verteidigungsministerium kündigt eine Feuerpause für den Morgen und den geplanten Beginn der Evakuierung um 9.00 Uhr MESZ an. Die Menschen sollten unter Beteiligung des Roten Kreuzes und des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen aus der Stadt herausgebracht werden, sagt der Generalmajor Michail Misinzew.
Der neuerliche Versuch für einen humanitären Korridor folge einem Appell von Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron an Wladimir Putin, teilt das Ministerium weiter mit. Misinzew wirft der ukrainischen Seite vor, sie habe die Evakuierung der Stadt am Donnerstag durch Beschuss verhindert. Tausende Menschen seien allerdings aus Mariupol herausgebracht worden. Die ukrainische Seite gibt an, in die Stadt seien keine Busse gelangt. Am Freitag solle es aber einen neuen Versuch geben, sagt Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk. Demnach sind aber bereits Menschen mit Privatautos aus der Stadt entkommen.

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