Fachleute vermuten, dass die
von Kreml-Chef Wladimir Putin per Dekret verfügten Änderungen in der Gas-Abrechnung keine große Konsequenzen mit sich bringen. "Für die deutschen Unternehmen dürfte sich unter dem Strich
nicht besonders viel ändern", sagt Ulrich Leuchtmann, Leiter der Devisen-Abteilung bei der Commerzbank.
Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen sieht es ähnlich, wirft allerdings die grundsätzliche Frage auf, inwieweit Zusagen der russischen Führung noch Glauben zu schenken sei. "Ein
komplettes Gas-Embargo, also ein Lieferstopp, ist meines Erachtens
nach wie vor nicht auszuschließen."