Allein die Nürnberger Tafel verzeichnete
im März gut 2200 Neukunden aus der Ukraine. "Wir kaufen auch viel Essen und Trinken. Die Tafel hilft uns", sagt die aus Kiew in die Stadt geflüchtete Oksana Novak. Teils wird laut Tafel Deutschland Nachschub knapp. Tafeln sind auf nicht verkaufte Lebensmittel aus dem Handel angewiesen. "Leergehamsterte Supermärkte bedeuten auch, dass weniger übrigbleibt", sagt Brühl.
Lebensmittel müssen von den Tafeln abgeholt und gekühlt werden - hier schlagen die hohen Sprit- und Energiepreise zu Buche. Gleichzeitig kämen
viele armutsbetroffene Menschen durch diese Kosten und die hohen Lebensmittelpreise ans Limit und suchten erstmals eine Tafel auf, sagte Brühl. Tafel-Verantwortliche betonten, Stammkunden würden trotz der Neuankömmlinge nicht vergessen.