Laut der Chefin des UN-Menschenrechtsbüros gibt es glaubwürdige Hinweise, dass
russische Einheiten mindestens
24 Mal Streumunition in Siedlungsgebieten in der Ukraine
eingesetzt haben. Außerdem berichtet Michelle Bachelet über
Angriffe auf Wohnhäuser, Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser und Schulen. "Willkürliche Angriffe sind gemäß dem humanitären Völkerrecht verboten und können auf
Kriegsverbrechen hinauslaufen", sagt Michelle Bachelet.
Ihr Büro gehe aber nicht nur Hinweisen auf russische Verfehlungen nach, so Bachelet. Der
angebliche Einsatz von Streumunition durch ukrainische Einheiten werde ebenso
untersucht. Außerdem gebe es Berichte über die
Tötung von zwei pro-russischen Zivilisten sowie über Hunderte Verhaftungen durch die ukrainische Polizei.