In der südfranzösischen Hafenstadt Marseille dient ein großes Fährschiff als schwimmendes Quartier für bis zu 1600 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. In den 500 Kabinen der bislang im Verkehr nach Algerien eingesetzten Fähre "Méditerranée" sollen vor allem Frauen und Kinder untergebracht werden, berichtet die Zeitung Le Parisien.
Im Eiltempo wurde die Fähre angepasst und soll neben Unterricht für Kinder und Sprachkursen für Erwachsene auch Jobangebote, eine Medizinstation und psychologische Hilfen bieten. Neben der Kommune und Hilfsorganisationen engagieren sich auch örtliche Firmen, um die Neuankömmlinge zu integrieren.