Letztes Update:
20220329195932
extern
Akzeptieren

19:41
29.03.2022
Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hat seine teils kritisierte Aussage verteidigt, man könne auch einmal frieren für die Freiheit. "Die Formulierung wirkte in der medialen Verkürzung ein bisschen zu salopp", sagte Gauck dem Südkurier. Er verkenne nicht die Ernsthaftigkeit des Problems. In der Diskussion um Energielieferungen aus Russland könne er "als ein politischer Realo" Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck verstehen, wenn diese aus Sorge um die Wirtschaft und die soziale Stabilität einen sofortigen Importstopp ablehnten.
Es gebe in ihm aber auch "den Bürger und Mitmenschen, der hört eine andere Stimme", so Gauck weiter. "Das ist die Stimme der Menschen, die unter einem Angriffskrieg und unter mörderischen Verbrechen leiden. Bei ihnen ist nicht der Wohlstand bedroht, sondern das Leben." Er komme zu dem Schluss, dass die Bedrohung des Lebens bei ihm mehr zähle als die des Wohlstands.

extern
Akzeptieren

19:29
29.03.2022
Verteidigungspolitiker des Bundestags haben sich in Israel ein Bild von dem Raketenabwehrsystem "Arrow 3" gemacht. Man habe sich erklären lassen, "welche Systeme von Bedeutung sind", sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), nach einem Besuch im Verteidigungsministerium in Tel Aviv. "Natürlich ist Arrow 3 nicht uninteressant, weil es darum geht, Raketen abzuwehren, die so hoch geschossen kommen, dass wir das Rüstzeug nicht haben in Deutschland, um solche Raketen abzuwehren."
Gleichzeitig betonte sie, die Reise der zehnköpfigen Delegation nach Israel sei schon länger geplant gewesen, man sei "nicht auf Einkaufstour" gewesen. Es gehe vielmehr um einen Austausch mit Vertretern eines Landes, "das seit seiner Existenz immer wieder im Kriegszustand lebt". Die Forderung nach einem Raketenschutzschild für Deutschland war laut geworden, nachdem Russlands Angriff auf die Ukraine auch die Bedrohungslage in Europa verändert hatte.

✖
An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren