Das russische Verteidigungsministerium warnt erneut vor der Gefahr von frei im Schwarzen Meer schwimmenden ukrainischen Seeminen. Die Minen hätten sich von ihren Verankerungen gelöst und würden vor den Küsten der Anrainer-Staaten treiben, so Generalmajor Michail Misinzew. Im Bosporus und im Schwarzen Meer nahe der Grenze zu Bulgarien habe die türkische Seite zwei solcher Minen entschärft. Die Gefahr bestehe aber weiter.
Das türkische Verteidigungsministerium hatte am Morgen mitgeteilt, erneut eine Seemine in ihren Gewässern entdeckt zu haben. Bereits am Samstag war an der Meerenge Bosporus, die das Schwarze Meer mit dem Mittelmeer verbindet, eine Seemine entdeckt und unschädlich gemacht worden.
Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, das Schwarze Meer vermint zu haben.