Letztes Update:
20220328200557

19:26
28.03.2022
Das russische Verteidigungsministerium warnt erneut vor der Gefahr von frei im Schwarzen Meer schwimmenden ukrainischen Seeminen. Die Minen hätten sich von ihren Verankerungen gelöst und würden vor den Küsten der Anrainer-Staaten treiben, so Generalmajor Michail Misinzew. Im Bosporus und im Schwarzen Meer nahe der Grenze zu Bulgarien habe die türkische Seite zwei solcher Minen entschärft. Die Gefahr bestehe aber weiter.
Das türkische Verteidigungsministerium hatte am Morgen mitgeteilt, erneut eine Seemine in ihren Gewässern entdeckt zu haben. Bereits am Samstag war an der Meerenge Bosporus, die das Schwarze Meer mit dem Mittelmeer verbindet, eine Seemine entdeckt und unschädlich gemacht worden. 
Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, das Schwarze Meer vermint zu haben.

19:14
28.03.2022
Russland hat in der Nordwestukraine nach Anhaben dortiger Behörden ein weiteres Treibstofflager mit Raketen angegriffen. Der Angriff sei im Gebiet Riwne erfolgt, teilt der Gouverneur der Region, Witalij Kowal, am im Nachrichtendienst Telegram mit. Der Zivilschutz sei bereits vor Ort. Aufgrund des weiter geltenden Luftalarms sollen die Bürger jedoch weiter in den Schutzkellern bleiben.
Damit sind nach Dubno, Luzk, Lwiw, Mykolajiw und mehreren Lagern bei der Hauptstadt Kiew rund ein Dutzend Kraftstofflager zumindest schwer beschädigt worden. Beobachter befürchten, dass es dem wichtigen Agrarexporteur Ukraine zu Beginn der Aussaat an Sprit mangeln könnte.

18:53
28.03.2022
Der russische UN-Spitzendiplomat Dmitri Poljanski hat  in einem Interview mit dem österreichischen Fernsehsender Puls 4 dem Moderator Drogenkonsum unterstellt. "Ich weiß nicht, was Sie rauchen", sagte der Vizechef der russischen UN-Vertretung in New York zu Moderator Thomas Mohr. Der Journalist hatte  Moskaus Ansicht hinterfragt, dass das Vorgehen in der Ukraine kein Krieg, sondern nur eine Militäroperation zur Beendigung eines Krieges sei. Die Ukraine führe seit acht Jahren in der Ostukraine Krieg gegen die russischsprachige Bevölkerung, sagte Poljanski.
Während die russische Armee hochpräzise Schläge durchführe und keine zivilen Ziele angreife, missbrauchten "ukrainische Nationalisten", die Zivilisten als menschliche Schutzschilde, so Poljanski weiter. Zum Ende des 16-minütigen, sehr kontroversen Gesprächs erklärte der Diplomat erneut, der Journalist möge "nicht solches Zeug" rauchen.

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