In der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Ukraine-Kriegs hat Papst Franziskus ein außergewöhnliches Kirchenritual vollzogen. Der Pontifex weihte Russland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Mariens. Auf Einladung des Kirchenoberhaupts taten es ihm gleichzeitig weltweit viele Priester und Bischöfe gleich, in Deutschland etwa Kardinal Rainer Maria Woelki im Kölner Dom.
Franziskus sagte in der Predigt vor rund 3500 Gläubigen im Petersdom: "In diesen Tagen erreichen uns zuhause immer neue Nachrichten und Bilder des Todes, während Bomben die Häuser so vieler unserer wehrlosen ukrainischen Brüder und Schwestern zerstören." Anders als Woelki nannte er Russland aber nicht als Aggressor. Der Vatikan bemüht sich seit Kriegsausbruch um eine diplomatische Rolle und Hilfe für den Frieden.