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16:04
24.03.2022
Die Ukraine hat russische Angaben zur Eroberung der ostukrainischen Stadt Isjum zurückgewiesen. "Das ist eine weitere Provokation der russischen Presse. Sie haben keine andere Wahl als über angebliche 'Siege' zu lügen", schrieb der Gouverneur des Gebiets Charkiw, Oleh Synjehubow,  im Nachrichtenkanal Telegram. "Isjum ist eine ukrainische Stadt. Das war so und wird immer so sein." Es werde weiter heftig gekämpft, aber die ukrainischen Streitkräfte hielten ihre Stellungen.

Die strategisch wichtige Stadt wird seit Tagen belagert. Isjum liegt etwa auf halber Strecke zwischen der Separatistenhochburg Donezk und der von Russland attackierten Großstadt Charkiw und zählte vor dem Krieg rund 48.000 Einwohner.

15:50
24.03.2022
Der lettische Premierminister Krisjanis Karins hat seine Amtskollegen der anderen EU-Staaten eindringlich aufgefordert, die Sanktionen gegen Russland auf Energie-Importe auszuweiten. "Es ist nur Geld. Wenn du noch lebst und deine Infrastruktur in Ordnung ist, kannst du das Geld wieder verdienen", sagte Karins vor dem EU-Gipfel in Brüssel. 

Wenn man Russland den Geldhahn zudrehe, könne man dazu beitragen, die Kriegsmaschinerie zu stoppen und echte Verhandlungen über ein Ende des Krieges in Gang zu bringen. Dabei betonte er, dass Lettland stark von russischem Gas und Öl abhängig sei.

15:32
24.03.2022
Die finnische Premierministerin Sanna Marin hat beim EU-Gipfel in Brüssel erneut deutlich gemacht, dass die EU ihrer Ansicht nach so schnell wie möglich von russischen Energie-Importen loskommen muss. "Solange wir Energie aus Russland kaufen, finanzieren wir den Krieg", sagte Marin. "Das ist das große Problem, das wir haben."
Auf die Frage, ob ein sofortiger Gas-Lieferstopp Teil der EU-Sanktionen sein müsse, sagte Marin, sie warte auf eine Auswertung der Kommission dazu. Grundsätzlich sei Finnland bereit, noch mehr zu machen bei den Sanktionen.

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