Letztes Update:
20220411193203

Menschen fliehen aus ukrainischer Hauptstadt Kiew

09:00
24.02.2022
Aus Angst vor einem noch größer angelegten russischen Angriff auf die Ukraine fliehen viele Menschen aus der Hauptstadt Kiew. Vor Bankautomaten bildeten sich am Donnerstag lange Schlangen. Fotos zeigten zudem lange Autokolonnen. Andere versuchten, mit Zügen aus der Millionenmetropole zu flüchten. Viele Menschen deckten sich mit Lebensmitteln und Trinkwasser ein. Befürchtet wird offenbar, dass die Versorgung im schlimmsten Fall zusammenbrechen könnte.

Sebastian Oldenborg

Emilio Morenatti/dpa Autos stauen sich, während die Menschen die ukrainische Hauptstadt Kiew verlassen. Sie reagieren damit auf den Angriff Russlands.

Separatistenchef: Es wird keine langen Kämpfe geben

08:28
24.02.2022
Nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ostukraine hat der Chef der selbst ernannten Volksrepublik Donezk angekündigt, dass es keine langen Kämpfe geben werde. Denis Puschilin sagte am Donnerstagmorgen im russischen Staatsfernsehen: "Die Befreiungsbewegung wird ziemlich schnell enden." Die Militäroperation sei im vollen Gang. "Ich kann sagen, dass dies sehr bald enden wird." Die Städte und Dörfer der Region würden "in naher Zukunft befreit werden", behauptete er.

Sebastian Oldenborg

Russland-Sanktionen der EU sollen Zugang zu Finanzmarkt stoppen

08:06
24.02.2022
Die neuen geplanten EU-Sanktionen gegen Russland werden nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Zugang russischer Banken zu den europäischen Finanzmärkten stoppen. Zudem sollen russische Vermögenswerte in der EU eingefroren werden, und wichtigen Sektoren der russischen Wirtschaft soll der Zugang zu Schlüsseltechnologien und Märkten verwehrt werden.

Am Donnerstagabend soll ein EU-Krisengipfel über das Sanktionspaket beraten. Ein erstes Paket hatte die EU bereits nach der Anerkennung der Unabhängigkeit der Separatistenregionen Donezk und Luhansk in der Ostukraine und der Entsendung russischer Soldaten beschlossen.

Der russische Präsident Wladimir Putin bringe Krieg zurück nach Europa, sagte von der Leyen am Donnerstagmorgen in Brüssel. „Wir verurteilen diesen barbarischen Angriff und die zynischen Argumente, um ihn zu rechtfertigen.“ Die EU stehe an der Seite der Ukraine und der ukrainischen Menschen. 

Sebastian Oldenborg