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Werder Bremen zeigt sich erschüttert von Ukraine-Eskalation

10:04
24.02.2022
Russlands Präsident Wladimir Putin hat seine Drohung war gemacht und greift die Ukraine militärisch an. Auch beim SV Werder Bremen hat das russische Vorgehen große Fassungslosigkeit ausgelöst. Das brachte der Zweitligist am Donnerstag mit einem offiziellen Vereinsstatement auf seiner Internetseite zum Ausdruck. 

"Wir sind erschüttert und betroffen. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine herrscht Krieg mitten in Europa. Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine!", teilt Werder mit und erinnert an eine eigene Reise in das osteuropäische Land: "Erst 2016 haben wir bei einem Besuch in Donezk viele junge Ukrainer und Ukrainerinnen kennengelernt. Jetzt leben sie im Krieg! Wir denken an diesem Tag an sie, aber auch an alle Opfer von Krieg und Gewalt auf der Welt." Werder hatte sich damals in der Ukraine an der Ausbildung von jungen Menschen zu Übungsleitern beteiligt.

Sebastian Oldenborg

Ukraine bricht diplomatische Beziehungen zu Russland ab

09:50
24.02.2022
Als Reaktion auf den russischen Einmarsch bricht die Ukraine die diplomatischen Beziehungen mit dem Nachbarland Russland ab. Das sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

Sebastian Oldenborg

Bürgerschaft verurteilt Angriffskrieg auf Ukraine

09:49
24.02.2022
Der Präsident der Bremischen Bürgerschaft, Frank Imhoff, hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin wegen des Angriffskrieges auf die Ukraine als Despoten bezeichnet. Nun müssten auch dem Letzten die Augen aufgegangen sein: "Putin ist ein Diktator, dem es nur um Macht geht und niemals um Menschen und Schicksale", sagte der CDU-Politiker. "Die Verantwortung für Tod und Leid liegt alleine bei dem Despoten Putin." Es sei nun eine Verpflichtung, die Ukraine "mit allen Mitteln" zu unterstützen.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sprach von einem eklatanten Völkerrechtsbruch durch Russland, der sich durch nichts rechtfertigen lasse. Die militärischen Angriffe müssten sofort gestoppt werden. "Eine weitere Eskalation muss verhindert werden, damit es nicht zu einem Flächenbrand in Europa kommt."

Sebastian Oldenborg

Annalena Baerbock mit klarer Ansage in Richtung Russland

08:56
24.02.2022
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat am Donnerstagvormittag eine Stellungnahme zum Angriff Russlands auf die Ukraine abgegeben. "Wir sind heute in einer anderen Welt aufgewacht", sagte Baerbock in Berlin. Sie stellte klar: "Russland allein hat diesen Weg gewählt."

Die Außenministerin sagte, der russische Angriff solle das Recht der Ukrainer auf Freiheit und eine bessere Zukunft zerstören. Dieses Ziel werde Russlands Präsident Wladimir Putin aber nicht erreichen, so Baerbock, die klarstellte: "Wir sind nicht hilflos." Mit den EU-, Nato- und G7-Partnern werde man noch am Donnerstag Maßnahmen koordinieren und "massivste Sanktionen gegen Russland auf den Weg bringen".

Annalena Baerbock sagte zudem, dass man die Folgen des Krieges und der Sanktionen auch in Deutschland spüren werde. Etwa bei den Energiepreisen. "Wir haben uns diese Situation nicht ausgesucht, wir können und wir wollen ihr aber nicht aus dem Weg gehen."

Sebastian Oldenborg