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20220421154353

Biden sagt Ukraine weitere 800 Millionen Dollar für Waffen zu

15:03
21.04.2022
Die US-Regierung will der Ukraine weitere Waffen und Munition im Wert von bis zu 800 Millionen Dollar (rund 736 Millionen Euro) liefern, darunter auch Artillerie und Drohnen. Jeder Amerikaner könne stolz darauf sein, dass die Großzügigkeit der USA dazu beitragen würde, die Ukraine im Kampf gegen Russlands Aggression zu unterstützen, sagte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag in Washington. Biden kündigte an, dass das neue Paket unter anderem Dutzende Haubitzen und taktische Drohnen enthalten werde.

Die US-Regierung hatte erst in der vergangenen Woche ein 800 Millionen Dollar schweres Militärhilfe-Paket angekündigt. Die USA haben der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs Ende Februar mit der neuen Zusage bereits Waffen im Wert von mehr als 3,3 Milliarden US-Dollar zugesagt oder geliefert.

Mit Blick auf die gefürchtete russische Großoffensive im Donbass sprach Biden von einem „kritischen Zeitfenster“, in dem die „Weichen für die nächste Phase dieses Krieges“ gestellt würden. Biden sagte außerdem, er habe am Donnerstagmorgen den ukrainischen Regierungschef Denys Schmyhal getroffen.

dpa

IOM: Jeder sechste in der Ukraine durch Krieg intern vertrieben

14:35
21.04.2022
In der Ukraine sind vor den Bomben- und Raketenangriffen nach neuen Zahlen der UN-Organisation für Migration (IOM) mehr als 7,7 Millionen Menschen auf der Flucht. Das entspricht 17 Prozent der Bevölkerung vor Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar, wie die IOM am Donnerstag mitteilte. Allein im April hätten bis Ostern zusätzlich 600.000 Menschen aus ihren Wohnungen und Häusern fliehen müssen. Mindestens 60 Prozent von ihnen seien Frauen. Am Mittwoch war die Zahl der Menschen, die in die Nachbarländer geflohen sind, auf über fünf Millionen gestiegen.

Von den Vertriebenen wollen nach Angaben von IOM 15 Prozent innerhalb von zwei Wochen wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren, vor allem in die Hauptstadt Kiew und nördliche Regionen.

dpa