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Söder: Nach russischer Militäraktion muss Westen geschlossen handeln

07:04
24.02.2022
Angesichts des russischen Militäreinsatzes gegen die Ukraine hat sich CSU-Chef Markus Söder für ein geschlossenes Vorgehen des Westens bei Wirtschaftssanktionen ausgesprochen. „Es war zu befürchten, was jetzt passiert. Wir hatten immer noch alle gehofft, das lässt sich abwenden“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Donnerstagmorgen in München. Es brauche eine Geschlossenheit „in jeder Beziehung“. „Wir stehen auch als Bayern, als CSU, hinter all den Maßnahmen der Bundesregierung“, sagte Söder. Zudem müsse alles getan werden, um die Ukraine zu unterstützen.

Mit Blick auf seinen Besuch bei Österreichs Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) an diesem Donnerstag betonte Söder, dieser stehe angesichts der Lage in der Ukraine nun in einem anderen Licht. „Zum einen ist es heute ein Antrittsbesuch und auch ein wichtiger Nachbarschaftbesuch, denn wir haben sehr viele Themen zu besprechen, insbesondere die Verkehrssituation über den gesamten Brenner.“ Zugleich sei es aber auch ein Schulterschluss von Nachbarn. Sein Eindruck sei, dass der Westen derzeit wieder enger zusammenrücke.

Jan-Felix Jasch

Russland schließt mehr als zehn Flughäfen

07:00
24.02.2022
Nach dem Einmarsch in der Ostukraine hat Russland vorübergehend mehr als zehn Flughäfen im Süden und auf der annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim geschlossen. Bis zum 2. März sollen unter anderem die Flugplätze in den Städten Rostow, Krasnodar, Kursk, Woronesch und Simferopol ihren Betrieb einstellen, wie die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija am Donnerstag mitteilte. Den Menschen werde „dringend“ davon abgeraten, an die genannten Flughäfen zu kommen.

In Sotschi am Schwarzen Meer lief der Flugbetrieb offiziellen Angaben zufolge zunächst weiter. In Moskau wurden bis zum frühen Vormittag knapp 200 Flüge abgesagt oder waren mit Verspätung angekündigt, wie aus Online-Reisetafeln hervorging.

Jan-Felix Jasch

EU-Ratschef Michel sichert Ukraine Solidarität zu

07:00
24.02.2022
EU-Ratspräsident Charles Michel hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Gespräch die „stärkste Solidarität“ der Europäischen Union versichert. Er habe zudem Russlands ungerechtfertigte, großangelegte militärische Aggression gegen die Ukraine verurteilt, schrieb Michel am Donnerstagmorgen auf Twitter.

Jan-Felix Jasch