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Italien verurteilt russischen Angriff auf Ukraine

07:00
24.02.2022
Italiens Regierungschef Mario Draghi hat den russischen Angriff auf die Ukraine verurteilt. „Er ist ungerechtfertigt und unentschuldbar“, sagte der 74-Jährige am Donnerstagmorgen in Rom laut einer Mitteilung. Italien stehe den Institutionen und dem Volk der Ukraine in diesem dramatischen Moment nahe. „Wir arbeiten mit den europäischen Verbündeten und der Nato daran, unverzüglich in Einheit und mit Entschlossenheit zu antworten“, so der frühere Chef der Europäischen Zentralbank. Auch Italiens Außenminister Luigi Di Maio verurteilte den russischen Angriff am Donnerstagmorgen scharf. Er sei eine Verletzung des internationalen Rechts.

Jan-Felix Jasch

Ukrainischer Botschafter bittet um militärische Hilfe

06:51
24.02.2022
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, hat um militärische Hilfe gebeten. Es gehe darum, dass die ukrainische Armee mit Defensivwaffen und Munition gestärkt werde, sagte Melnyk am Donnerstag dem rbb-Inforadio. „Jetzt ist es an der Zeit für Deutschland aufzuwachen.“

Melnyk forderte außerdem, dass „die höllischen Sanktionen“ gegen Russland noch heute in Kraft gesetzt werden. Dies hätte man schon vor Wochen tun sollen. „Jetzt geht es darum, dass man uns hilft und nicht mit Solidarität vertröstet“, so Melnyk.

Der Botschafter sprach von einem lange geplanten und großangelegten Angriffskrieg, der die Existenz der Ukraine bedrohe. „Man hat alle Warnungen im Westen ignoriert, auch in Deutschland.“

Jan-Felix Jasch

Auswärtiges Amt: Ukraine verlassen oder sicheren Ort aufsuchen

06:48
24.02.2022
Das Auswärtige Amt hat deutsche Staatsangehörige in der Ukraine erneut und dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. „In der Ukraine finden Kampfhandlungen und Raketenangriffe statt“, schrieb das Auswärtige Amt am Donnerstag auf Twitter. „Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort.“

Jan-Felix Jasch