Letztes Update:
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Russische Agentur berichtet: Raketenkreuzer "Moskwa" gesunken

20:14
14.04.2022
Der angeschlagene russische Raketenkreuzer "Moskwa" ist nach einem Bericht der Staatsagentur Tass gesunken. Das Flaggschiff der Schwarzmeerflotte sei am Donnerstag während eines Sturms untergegangen. Ukrainische Militärs hatten zuvor berichtet, das Schiff sei von einer Anti-Schiffs-Rakete getroffen worden.

dpa

USA belegen sieben belarussische Flugzeuge mit Sanktionen

20:02
14.04.2022
Mit Hilfe weltweit greifender Sanktionen will die US-Regierung sieben Boeing-Maschinen der staatlichen belarussischen Fluggesellschaft Belavia weitestgehend stilllegen. Das Handelsministerium in Washington erklärte, es sei das erste Mal, dass belarussische Flugzeuge infolge von Verstößen gegen US-Exportbestimmungen mit Sanktionen belegt würden. Zudem wurden drei weitere russische Flugzeuge zur Sanktionsliste hinzugefügt.

Jegliche Dienstleistung zur Ermöglichung von Flügen der Maschinen - sei es zum Beispiel die Wartung oder das Betanken der Maschinen - könne bestraft werden, erklärte das Ministerium. In diesem Fall drohten „erhebliche Gefängnisstrafen, Bußgelder, der Verlust von Exporterlaubnissen oder andere Auflagen“, hieß es. Aktuell stehen damit 146 russische Flugzeuge und sieben belarussische Maschinen mit ihren Kennnummern auf der Sanktionsliste. Damit dürften die Flugzeuge vor allem im internationalen Verkehr kaum mehr einzusetzen sein.

dpa

Putin fordert neue Energiestrategie mit Pipelines Richtung Asien

19:10
14.04.2022
Kremlchef Wladimir Putin hat angesichts eines möglichen Verzichts in der EU auf russisches Öl und Gas neue Prioritäten beim Ausbau des Energiesektors und beim Export gefordert. „Die Realisierung von Infrastrukturprojekten bei der Eisenbahn, Pipelines und Häfen muss so beschleunigt werden, dass es schon in wenigen Jahren möglich ist, die nach Westen gehenden Öl- und Gaslieferungen auf zukunftsreichere Märkte in den Süden und den Osten umzuleiten“, sagte Putin am Donnerstag in Moskau. Er forderte die Regierung auf, bis Herbst eine bis auf das Jahr 2050 zielende Energiestrategie vorzulegen.

Putin schlug den Bau neuer Öl- und Gaspipelines von den Lagerstätten West- und Ostsibiriens vor sowie den Ausbau von Ölterminals in der Arktis und im Fernen Osten Russlands. Als künftige Exportziele für russische Energieträger nannte er Afrika, Lateinamerika und den asiatisch-pazifischen Raum. Zugleich forderte er den Ausbau des Gasnetzes innerhalb Russlands, wo immer noch viele Ortschaften keinen Zugang zum zentralen Gasleitungsnetz haben.

dpa