Letztes Update:
20220411193203

Rund 21 000 Ukraine-Flüchtlinge bislang in Niedersachsen angekommen

10:12
06.04.2022
Seit Beginn des Krieges vor etwa sechs Wochen sind in Niedersachsen rund 21 000 Ukraine-Flüchtlinge angekommen. Etwas mehr als 15 000 Menschen kamen mit dem Zug am eingerichteten Drehkreuz am Messebahnhof Laatzen an, wie das Innenministerium in Hannover am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. Hinzu kommen demnach Busse oder private Anreisen zu dem Drehkreuz, die nicht konkret beziffert werden könnten.
Viele Menschen bleiben nur wenige Stunden oder eine Nacht dort, bis es für sie in eine andere Stadt oder ein anderes Bundesland weitergeht. Mit diesem Drehkreuz sollen vor allem ostdeutsche Bundesländer entlastet werden.

Jean-Pierre Fellmer

Baerbock will mehr gegen russische Desinformation unternehmen

09:56
06.04.2022
Außenministerin Annalena Baerbock will angesichts des Kriegs in der Ukraine die Anstrengungen gegen Desinformationskampagnen aus Russland verstärken. Deutschland wolle dabei eng mit den anderen großen Industrienationen der G7 zusammenarbeiten, sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch bei einer Fachkonferenz im Auswärtigen Amt. Die Gruppe der Sieben (G7) umfasst auch Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Großbritannien und die USA.

Jean-Pierre Fellmer

Gouverneur: 27 russische Angriffe in der Nacht auf Charkiw

09:54
06.04.2022
Die ostukrainische Großstadt Charkiw ist nach Behördenangaben in der Nacht wieder Ziel zahlreicher Attacken der russischen Streitkräfte gewesen. Es habe 27 Angriffe mit verschiedenen Waffen gegeben, schrieb der Gouverneur des gleichnamigen Gebiets, Oleh Synjehubow, am Mittwoch im Nachrichtendienst Telegram. „Der Feind will uns demoralisieren und führt weiterhin chaotische Schläge gegen die zivile Infrastruktur aus.“ Die zweitgrößte Stadt des Landes steht seit Kriegsbeginn am 24. Februar fast ununterbrochen unter Beschuss.
Synjehubow teilte auch mit, dass bei der Stadt Isjum gekämpft werde. „Unsere Streitkräfte halten die Stellungen. (...) Die Russen versuchen durchzubrechen, aber sie scheitern und erleiden stattdessen schwere Verluste.“ Der ukrainische Generalstab schätzt, dass seit Beginn der Invasion insgesamt etwa 18 600 russische Soldaten getötet wurden. Die Angaben sind nicht unabhängig zu überprüfen. Russland hatte als letzte Zahl 1351 getötete Soldaten genannt.

Jean-Pierre Fellmer

Griechenland weist zwölf russische Diplomaten aus

09:19
06.04.2022
Nach mehreren anderen europäischen Ländern weist auch Griechenland eine Reihe von russischen Diplomaten aus. Das Außenministerium in Athen erklärte am Mittwoch zwölf Diplomaten zu unerwünschten Personen. Damit müssen sie Griechenland verlassen. Wie andere EU-Mitglieder verwies die Regierung in Athen in diesem Zusammenhang auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Bundesregierung hatte am Montag 40 russische Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt.

Jean-Pierre Fellmer