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Rumänien: Auto fährt gegen Zaun der russischen Botschaft - Fahrer tot

06:51
06.04.2022
Ein Mann ist am Mittwochmorgen mit seinem Auto gegen den Zaun der russischen Botschaft in Bukarest geprallt. Der Fahrer wurde tot aufgefunden, teilte die Polizei mit. Zuvor habe der Wagen Feuer gefangen. Über die genauen Hintergründe war zunächst nichts bekannt. Unklar war auch, ob der Vorfall mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine zusammenhängt. Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen die Ermittlungen auf.

Jean-Pierre Fellmer

Niedersachsen prüft Schließung von russischer Repräsentanz

06:04
06.04.2022
Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine prüft das Land Niedersachsen die Schließung seiner Wirtschaftsvertretung in Moskau. Die Repräsentanz sei Anfang März angewiesen worden, sämtliche Akquisetätigkeiten und Kontakte zu russischen Unternehmen und staatlichen Einrichtungen einzustellen und sich auf die Unterstützung niedersächsischer Unternehmen zu beschränken, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch). „Vor dem Hintergrund der laufenden Ereignisse prüft derzeit auch Niedersachsen die Kündigung des laufenden Vertrages.“ Für die Grünen im Landtag forderte Vizefraktionschef Christian Meyer die umgehende Abwicklung der Repräsentanz. Das sei als Verschärfung der Sanktionen notwendig, sagte er der Zeitung.

Jean-Pierre Fellmer

Polnischer Vizeaußenminister: Scholz sollte nach Kiew reisen

05:22
06.04.2022
Nach den Kriegsgräueln in der ukrainischen Stadt Butscha hat der polnische Vizeaußenminister Szymon Szynkowski vel Sęk Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, zu einem Solidaritätsbesuch in die Ukraine zu reisen. „Wenn er wirklich was tun möchte, sollte er eher nach Kiew fahren, als den russischen Präsidenten anzurufen“, sagte Szynkowski vel Sęk der Deutschen Presse-Agentur bei einem Besuch in Berlin. Die Anrufe bei Wladimir Putin hätten keinen Sinn und bisher auch nichts gebracht. „Wenn man jetzt diesen Völkermord ansieht: Mit dem Täter sollte man nicht verhandeln, man sollte eher dem Opfer helfen.“

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Dienstag angekündigt, zusammen mit dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell nach Kiew zu reisen, um dort den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu treffen. Seit Beginn des Krieges waren nur wenige europäische Spitzenpolitiker dort.

Jean-Pierre Fellmer