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20220411193203

Russland erklärt US-Diplomaten zu unerwünschten Personen

19:30
23.03.2022
Russland hat mehrere US-Diplomaten in Moskau zu unerwünschten Personen erklärt. Einem Vertreter der US-Botschaft in Moskau sei am Mittwoch eine Liste mit Namen von Diplomaten übergeben worden, die das Land verlassen müssten - als Reaktion auf die Ausweisung von zwölf russischen Vertretern bei den Vereinten Nationen in New York Ende Februar. Zur Zahl der ausgewiesenen Diplomaten machte das Außenministerium in Moskau keine Angaben. Der US-Seite sei auch mitgeteilt worden, dass jedwede feindliche Handlungen der Vereinigten Staaten gegen Russland eine passende Antwort erhielten, teilte das Ministerium weiter mit.
Die USA hatten Ende Februar nach Darstellung der russischen UN-Vertretung zwölf Diplomaten in New York zu unerwünschten Personen erklärt. Die Vereinigten Staaten würden damit ihre „Verpflichtungen im Gastlandabkommen grob verletzen“, kritisierte Moskau.

Jean-Pierre Fellmer

Putin und Scholz telefonieren wegen Ukraine-Kriegs

19:26
23.03.2022
Vor den Gipfeltreffen von Nato, EU und G7-Staaten zum russischen Angriff auf die Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) abermals mit Russlands Präsident Wladimir Putin telefoniert. Im Gespräch sei es um die laufenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gegangen, teilte der Kreml am Mittwoch in Moskau mit. Putin habe eine „Reihe von Überlegungen im Zusammenhang mit den wichtigsten Positionen der Russischen Föderation“ erläutert. Einzelheiten wurden keine genannt.

Scholz habe bei dem Telefonat darauf gedrängt, dass es „so schnell wie möglich zu einem Waffenstillstand und zu einer Verbesserung der humanitären Lage kommt“, teilte der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Hebestreit, später mit. Im Anschluss habe Scholz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen. „Sie verabredeten, weiterhin eng in Kontakt zu bleiben“, hieß es in der Mitteilung der Bundesregierung.

Die Gipfel finden an diesem Donnerstag in Brüssel statt.

Jean-Pierre Fellmer

US-Regierung wirft russischen Truppen in Ukraine Kriegsverbrechen vor

18:11
23.03.2022
 Die US-Regierung wirft russischen Truppen in der Ukraine Kriegsverbrechen vor. „Heute kann ich bekanntgeben, dass die US-Regierung auf Grundlage der derzeit verfügbaren Informationen zu der Einschätzung gelangt, dass Mitglieder der russischen Streitkräfte in der Ukraine Kriegsverbrechen begangen haben“, teilte US-Außenminister Antony Blinken am Mittwoch mit.

Jean-Pierre Fellmer