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Sonderzüge bringen ukrainische Flüchtlinge aus Polen nach Deutschland

14:20
12.03.2022

In Polen werden an diesem Wochenende Sonderzüge eingesetzt, um Flüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland zu bringen. Der stellvertretende polnische Innenminister Pawel Szefernaker sagte am Samstag, an den beiden Tagen des Wochenendes werde es jeweils neun Sonderzüge nach Deutschland geben, zusätzlich zu den acht regulären Zügen, die täglich zwischen Polen und Deutschland unterwegs ist.

Dies sei eine Art „Pilotversuch“, wie das Angebot von denjenigen Ukrainern genutzt werde, die nach Deutschland, Belgien, die Niederlande oder in andere westliche Länder weiterreisen wollten. „Derzeit ist ein Zug mit mehr als 600 Menschen unterwegs nach München“, sagte er.

Auch auf der Strecke von Polen nach Tschechien gibt es an diesem Wochenende nach Angaben des Ministeriums neben den zehn regulären Zügen zwei Sonderzüge. 

Jean-Pierre Fellmer

Ukraine schafft Treibstoffsteuer wegen Kriegs ab

14:12
12.03.2022
Zur Stützung der heimischen Wirtschaft hat die Ukraine die Steuern auf Diesel und Benzin abgeschafft. „Das wird nicht nur im Zusammenhang mit der Aussaat gemacht, die wie immer sehr schnell, unverzüglich begonnen werden muss“, betonte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Ansprache vom Samstag. Der Schritt solle zudem dafür sorgen, dass es keinen Treibstoffmangel gebe und die Preise stabil blieben. Das betreffe sowohl die Mineralölsteuer als auch die Mehrwertsteuer.

Seit dem russischen Angriff waren Benzin und Diesel aufgrund der hohen Nachfragen in vielen Landesteilen ausgegangen. Zudem wurde in vielen Regionen eine Rationierung eingeführt und die Abgabe an Tankstellen auf 20 Liter pro Fahrzeug begrenzt.

Jean-Pierre Fellmer

Scholz und Macron fordern Putin zu sofortigem Waffenstillstand auf

13:50
12.03.2022
Bundeskanzler Olaf Scholz und der französische Präsident Emmanuel Macron haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine aufgefordert. Außerdem drangen Scholz und Putin auf einen Einstieg in eine diplomatische Lösung des Konflikts. Das teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Samstag nach einem Telefonat von Scholz und Macron mit Putin mit. Das Gespräch am Mittag habe 75 Minuten gedauert.

Weiter hieß es, Scholz habe am Vormittag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen und sich über dessen Einschätzung der aktuellen Lage informiert.

Jean-Pierre Fellmer