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EU-Gipfel sichert Ukraine-Flüchtlingen Hilfe zu

12:42
11.03.2022
Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten haben allen Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine umfangreiche Hilfe zugesagt. Zugleich riefen sie Russland bei ihrem Gipfel im französischen Versailles dazu auf, humanitären Zugang zu Opfern und Vertriebenen des Kriegs in der Ukraine zu gewähren sowie Zivilisten eine sichere Durchreise Flucht zu erlauben.

„Die EU und ihre Mitgliedstaaten werden sich weiterhin solidarisch zeigen und allen Flüchtlingen und Aufnahmeländern humanitäre, medizinische und finanzielle Unterstützung bieten“, heißt es in einer in der Nacht zum Freitag veröffentlichten Erklärung. Russland wird dazu aufgerufen, „seinen Verpflichtungen aus dem humanitären Völkerrecht uneingeschränkt nachzukommen“.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks sind seit Kriegsbeginn am 24. Februar mehr als 2,3 Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. Die EU-Staaten hatten vergangene Woche beschlossen, fast allen schnell und unbürokratisch vorübergehenden Schutz von mindestens einem Jahr zu gewähren. Die Geflüchteten dürfen sich frei in der EU bewegen, sie dürfen arbeiten und haben unter anderem ein Anrecht auf Gesundheitsversorgung, Wohnraum und Bildung für die Kinder.

Jan-Felix Jasch

Spenden aus Borgfeld erreichen Kolomija

12:36
11.03.2022
Nachdem die Aula der Grundschule am Borgfelder Saatland am Donnerstagabend noch einem Logistikzentrum glich, sind die Spenden nun in der Ukraine angekommen. Über acht Stunden lang hatten Lehrerinnen, Lehrer und pädagogische Mitarbeiterinnen Spenden für die Ukraine entgegengenommen.

Hanna Fischer, ehemalige Lehrerin am Saatland und selbst Ukrainerin, hatte Schulleiterin Kerstin Kinner um Unterstützung gebeten. Der Sprecher und gleichzeitig auch der Filmemacher ist Ivan Ryzhuk. Aufgenommen ist der Film in der Ukraine in dem Ort Kolomija. 

Jan-Felix Jasch

Ivan Ryzhuk