Letztes Update:
20220824183304

USA: Werden Veränderungen der ukrainischen Grenzen nicht akzeptieren

17:48
24.08.2022
Die Vereinigten Staaten haben ihre Unterstützung für den Abwehrkampf der Ukraine gegen Aggressor Russland vor dem UN-Sicherheitsrat unterstrichen. „Um es klar zu sagen: Die internationale Gemeinschaft wird Russlands Versuch, die Grenzen der Ukraine gewaltsam zu verändern, niemals anerkennen“, sagte die amerikanische UN-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield am Mittwoch bei einer Sicherheitsratssitzung zu dem Krieg, der ein halbes Jahr andauert.

Die vergangenen sechs Monate hätten schreckliche Gräueltaten, darunter Vergewaltigung, Mord und Folter durch russische Streitkräfte in Städten wie Butscha oder Irpin gebracht, so Thomas-Greenfield weiter. Die Hinweise dafür, dass russische Streitkräfte Hunderttausende Ukrainer, unter ihnen auch Kinder, festgenommen, verhört und gewaltsam deportiert haben, häuften sich weiter. „Ihre Gründe sind klar: Sie wollen die Ukraine zerstören – ihre Kultur, ihre Menschen, ihre Existenz.“

dpa

Mehr als 50 Länder fordern Russland zu Ende des Kriegs auf

17:23
24.08.2022
 Ein halbes Jahr nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine haben mehr als 50 Länder - darunter die USA, alle EU-Staaten und Großbritannien - den Angriffskrieg verurteilt. „Wir fordern die Russische Föderation auf, ihre völlige Missachtung ihrer völkerrechtlichen Verpflichtungen, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen, des humanitären Völkerrechts und der internationalen Menschenrechtsgesetze, zu beenden“, sagte der ukrainische UN-Botschafter Serhij Kislizia am Mittwoch in New York im Namen der beteiligten Staaten.

Michael Rabba

Bremer Hilfe für den Wiederaufbau in der Ukraine

17:14
24.08.2022
Die im Mai gegründete private "Stiftung Solidarität Ukraine" in Bremen nimmt in diesen Tagen ihre Arbeit auf.  Mit dem Startkapital ausgestattet von Thomas Armerding (Hansa-Flex AG) und Jan-Oliver Buhlmann (Buhlmann Rohr-Fittings-Stahlhandel GmbH + Co. KG) will die Stiftung beim Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur des Gesundheitswesens, der Jugend- und Altenhilfe und Bildungseinrichtungen in der Ukraine helfen sowie  Verfolgte, Geflüchtete, Kriegsopfer und deren Hinterbliebene, Kriegsgefangene, Zivilbeschäftigte und Behinderte und Opfer von Straftaten unterstützen. An an diesem Mittwoch, dem "Tag der Unabhängigkeit der Ukraine" wurde die Stiftung im Beisein von Bürgermeister Andreas Bovenschultes im Bremer Rathaus vorgestellt.
Es handelt sich um eine "Verbrauchsstiftung", es dürfen nicht nur die Zinserträge, sondern auch das Stiftungsvermögen darf für die Ziele ausgegeben werden, wird mitgeteilt. 

Vorstände der Stiftung sind Jan-Oliver Buhlmann und Alina Armerding. Dem Kuratorium gehört unter anderem auch Pastor Andreas Hamburg von der St.-Markus-Gemeinde an. Der gebürtige Ukrainer war selbst als Pastor in Odessa und Charkiv tätig, bevor er nach Bremen kam und ist in der Ukraine-Hilfe engagiert.  Buhlmann hat in Kooperation mit anderen Bremer Firmen auch ein Portal zur Arbeitsvermittlung für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer aufgebaut. 

Michael Rabba